Inhalte

Die Inhalte jedes Transfersozialplans müssen individuell auf die Gegebenheiten des Betriebes, des evtl. anzuwendenden Tarifvertrages sowie auf die Verhältnisse und Bedürfnisse der Arbeitnehmer zugeschnitten sein, weil sich die jeweiligen Strukturen der Unternehmen unterscheiden. Deshalb kann ein Muster-Transfersozialplan nicht zur Verfügung gestellt werden.


Ein Transfersozialplan sollte aus sozialrechtlicher Sicht folgende Punkte aufweisen:

  • Festlegung des Geltungsbereiches (räumlich, sachlich, persönlich und zeitlich)
  • Zielrichtung der Transferleistungen: vermittlungs-/eingliederungsorientierter Ansatz (integrationsfördernde Inhalte)
  • Regelungen zu beschäftigungsfördernden Maßnahmen in einem gesonderten Kapitel, das die den Arbeitnehmern angebotenen Einzelmaßnahmen aufführt.
  • Verpflichtung des Arbeitgebers zu einer angemessenen Kostenübernahme bei Transfermaßnahmen .
  • Sicherstellung, dass die Arbeitnehmer für die Zeiten der Fördermaßnahmen
    freigestellt sind.
  • Ggf. ein Angebot an die Arbeitnehmer zum Übertritt in eine Transfergesellschaft bei ausreichender finanzieller Ausstattung.
  • Bestimmung eines Treuhänders, der den Einsatz der verfügbaren Mittel festlegt und überwacht.
  • Ggf. Bestimmung eines Projektbeirates, mit dem die Durchführung des Projektes abgestimmt wird und der dieses überwacht. Er kann aus Vertretern des Personal abgebenden Unternehmens, Vertretern der Arbeitnehmer und neutralen Mitgliedern bestehen.

 

 

 


Zielrichtung der
Transferleistungen

 


Beispielhafte
Regelungen

 


Angemessene
Kostenübernahme